Geothermie in der Region Bodensee-Oberschwaben

Teilprojekt 1 - Bereitstellung hydrogeologischer Grundlagen für die Nutzung oberflächennaher Geothermie durch Erdwärmesonden in der Region Bodensee-Oberschwaben 

Im Bild: Erdwärmesonden

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Der Inhalt der Karten "Hydrogeologische Kriterien für die Anlage von Erdwärmesonden" beruht auf den Anforderungen und Festlegungen im "Leitfaden zur Erdwärmenutzung mit Erdwärmesonden" des Ministeriums für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg, 4. Auflage 2005. Die hydrogeologischen Kriterien sind grundsätzlich ausgelegt für Erdwärmesonden bis zu einer Tiefe von 200 m. Die Karten beinhalten:

  • Wasserschutzgebiete mit Zoneneinteilung, Quellenschutzgebiete
  • sensible Grundwassernutzungen (Fassungsanlagen zur Gewinnung von Mineralwasser, Heilwasser, staatlich anerkannte Heilquellen ohne Quellenschutzgebiete, private Einzelwasserversorgungen und sonstige sensible Grundwassernutzungen) mit Abgrenzung oder Hinweis zum engeren Zustromgebiet
  • gegebenenfalls bergrechtliche Bewilligungen zur Erdwärmenutzung
  • außerhalb von Wasser- und Quellenschutzgebieten werden die Flächen unterteilt nach möglichen Tiefenklassen für Erdwärmesonden (unbegrenzt, bis 200 m Tiefe, bis 100 m Tiefe, unter 100 m Tiefe oder, soweit vorhanden, mit Isolinien der zulässigen Maximaltiefe) und Gebieten mit besonderen, einschränkenden oder für die Herstellung von Erdwärmesonden kostenrelevanten hydrogeologischen Verhältnissen
  • gegebenenfalls werden Gebiete mit folgenden besonderen hydrogeologischen Verhältnissen durch Übersignatur gekennzeichnet: artesisch gespanntes Grundwasser, mögliche Gasführung im Untergrund, betonaggressives Grundwasser, rutschgefährdete geologische Einheiten, besondere geologische (tektonische) Strukturen und Grenzen
Weitere und aktuelle Informationen zur oberflächennahen Geothermie finden Sie im Informationssystem Oberflächennahe Geothermie für Baden-Württemberg (ISONG) des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg. 
Mehr zum Teilprojekt 2 - Hydrogeologische und geothermische Grundlagen für die Nutzung der Tiefen Geothermie/Hydrogeothermie.

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