BODAN-RAIL 2020 - Grundlage für grenzüberschreitende Verkehrsplanung

Das Netzplanungsmodell BODAN-RAIL 2020 enthält das gesamte Schienennetz mit allen Daten, welche für die Modellierung des Bahnbetriebs notwendig sind.

 Das Nachfragemodell BODAN-RAIL 2020 enthält alle Daten, welche es erlauben, zukünftige Verkehrsmengen und Verkehrsbeziehungen zu generieren.

 Das Vorhandensein von Netzplanungsmodell und Nachfragemodell als Planungsinstrumente in einem durch nationale Grenzen zerschnittenen Raum ist - zumindest für den Grossraum Bodensee - ein Novum und ein echter Quantensprung für die Bewältigung der immer komplexer werdenden Verkehrsprobleme. Diese Modelle stehen den Bahnen, aber auch den planenden Behörden zur Verfügung.

 Das Konzept sieht keine über die heutigen Planungen hinausgehenden Beschleunigungen vor, sondern konzentriert sich auf die Netzwirkung innerhalb des Gebietes und die Anschlüsse an das transeuropäische Eisenbahnnetz. Daraus ergibt sich das sogenannte A-Zugnetz. In dieses Netz ist ein verästeltes Netz von Zugknoten und -linien eingebunden, das die Mittel- und Kleinzentren mit internationalen und nationalen Zügen verbindet und innerhalb der Region ein schnelles grenzüberschreitendes Angebot ermöglicht.(B-Zugnetz).

Knoten und Kanten im B-Zugnetz

BODAN-RAIL 2020 - ein modernes Angebotskonzept

BODAN-RAIL 2020 ist zuerst und vor allem ein Angebotskonzept. Es verknüpft die Taktsysteme der deutschen, österreichischen und schweizerischen Bahnen so miteinander, dass auch an den Grenzen ein durchgängiges System entsteht.

 BODAN-RAIL 2020 zeichnet sich aus durch:

  • ein Schnellzugnetz, das die Städte grenzüberschreitend verbindet.
  • ein System von Umsteigebahnhöfen, das den Anschluss an die schnellen internationalen Linien mit kurzen Umsteigezeiten sicherstellt.
  • einen konsequenten integralen Taktfahrplan mit einem Stundentakt als Standard, vielen Ergänzungen mit Halbstundentakt und wenigen Ausnahmen mit Zweistundentakt.
  • eine Bedienung der Fläche mit attraktiven Anschlüssen an die Schnellzüge und die internationalen und nationalen Fernzüge.

Beispiele konkreter Massnahmen sind:

  • Die Verlängerung der Züge der Südbahn über Lindau hinaus via Feldkirch/Arlberg nach Innsbruck, eine Idee aus einer früheren Interreg-Studie mit einem ausgesprochen guten Reisendenpotential. Regelmässige Direktzüge zwischen Vorarlberg und Ulm.
  • Das aus derselben INTERREG-Studie resultierende Konzept der stündlichen Züge Zürich - St. Gallen - Bregenz mit der alternierend zweistündlichen Weiterführung über Memmingen nach München und über Innsbruck nach Wien.
  • Die stündlichen Schnellzüge als Querverbindungen zu den Hauptlinien in der Ostschweiz und um den Bodensee, fahrplantechnisch so gelegt, dass in Romanshorn eine Verknüpfung mit der Linie Schwarzwald - Konstanz - St. Gallen entsteht.
  • Das Schnellzugskonzept im Donautal mit den Ästen nach Tübingen, Ulm und Aulendorf.
  • Die stündliche Weiterführung der Schwarzwaldbahn-Züge über Konstanz hinaus nach St. Gallen.

Die Weiterentwicklung des Konzeptes BODAN-RAIL 2020

Das TEN-Zusatzkonzept für eine ferne Zukunft.

 Ziel einer Weiterentwicklung - für die ferne Zukunft - ist die schnelle Anbindung der Region an die Strecken des transeuropäischen Netzes, insbesondere an die Magistrale Stuttgart - München und Zürich mit Anschluss an die Gotthardachse.

Projektideen für Bahnverbindungen im Bodangebiet

Weitere allgemeine Informationen erhalten Sie bei:

BODAN-RAIL 2020
c/o Pierre Strittmatter
Ziegeleistrasse 58
CH - 9302 Kronbühl
Tel. +41 71 298 35 80
Fax. +41 71 298 30 11

Oder auf der Internetseite von BODAN-RAIL

wo Sie auch zusätzliche Unterlagen bestellen können.

Ausführliche Informationen über das Netzplanungsmodell BODAN-RAIL 2020 erhalten Sie bei:
SMA und Partner AG
Herren Rihs und Stohler
Gubelstrasse 28
CH - 8050 Zürich
Tel +41 1 317 50 60

Ausführliche Informationen über das Nachfragemodell BODAN-RAIL 2020 erhalten Sie bei:
Intraplan Consult GmbH
Herren Kluth und Mück
Orleansplatz 5a
D - 81667 München
Tel +49 89 45 91 10


zurück zur vorherigen Seite